Diese Seite wird aktuell überarbeitet. In Kürze finden Sie hier neue Informationen zum Klimaschutzbeitrag.

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über das Engagement des Unternehmens. Sie finden Informationen über die Historie des Engagements, den Umfang und die unterstützten Klimaschutzprojekte.

 

Key Facts  
Kooperation seit: 2002
CO₂-Emissionen in Tonnen: seit Kooperationsbeginn: 1.011
Einsparnis zum Vorjahr (2023 ggü. 2022): 22 t
Beitragsumfang: Scopes 1, 2 & (3)
Relevante Scope 3 Emissionen: 3.5, 3.6, 3.7
Labelnummer: PK-DE-00739

Sodasan bietet ökologische Wasch- und Reinigungsmittel an. Seit 2005 bezieht das Unternehmen seinen Strom über Erneuerbare Energiequellen und betreibt seit 2009 eine hauseigene Photovoltaikanlage. Das Blockheizkraftwerk des Unternehmen wird ebenfalls seit 2016 über nachhaltiges Windgas versorgt. Im Jahr 2018 erhielt Sodasan als wichtiger impulsgebender Vordenker für grüne Wasch- und Reinigungsmittel den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Kleine und Mittlere Unternehmen. Bereits seit dem Jahr 2002 unterstützt das Unternehmen Klimaschutzprojekte von PRIMAKLIMA. 

Dafür erhielt das Unternehmen bis zum 31.12.2024 das Label "Klimaneutraler Standort". Seit dem 01.01.2025 erhält das Unternehmen das neue an die EU-Richtlinien angepasste PRIMAKLIMA-Label „Klimaschutzbeitrag Scope 1, 2 & (3)“. Dafür erfasst es alle Emissionen, die direkt am Standort entstehen oder indirekt durch den Energieverbrauch am Standort verursacht werden. Konkret umfasst das die Emissionen, die durch das Beheizen des Produktionsstandortes, durch die Erzeugung von Prozesswärme und durch den Treibstoffverbrauch des Unternehmensfuhrparks anfallen.

Weitere Informationen wie PRIMAKLIMA e.V. zielgerichtet und regelkonform für mehr Klimaschutz arbeitet, finden Sie hier

Unterstützte Projekte

Uganda Regenwald mit Zukunft

Der Kibale-Nationalpark liegt im Südwesten Ugandas und ist einer der letzten verbliebenen Tropenwälder des Landes. Nach 30 Jahren der Entwaldung geht es seit 1993 darum, die Jahrhunderte alten Bereiche des Waldes zu schützen und die einst zerstörten mit heimischen Baumarten neu zu bepflanzen. Mit großem Erfolg: Über 350 Baumarten wachsen inzwischen innerhalb des Parks. 

Zum Projektsteckbrief (PDF)

Zum Projekt

Was wir gemeinsam schon bewirken konnten:

Jahr Beitragsumfang Link CCF Methode der Bilanzierung Eingebundene Tonnen CO₂ +/- zum Vorjahr Projekt
2025 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 180 - 10 t  
2024 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 190 + 21 t Uganda
2023 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 169 - 22 t Uganda
2022 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 191 - 32 t Uganda
2021 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 223 + 12 t Uganda
2020 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 211 - 6 t Uganda
2019 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 217    

Den CO₂-Fußabdruck verstehen und gezielt reduzieren Scope 1, 2 und 3:

Wenn’s um den CO₂-Fußabdruck geht, spielen Scope 1 und 2 die Hauptrollen: Das sind die Emissionen, die direkt und indirekt am Unternehmensstandort entstehen. 

Doch erst mit der umfassenden Betrachtung von Scope 1, 2 und 3 wird die gesamte Klimawirkung eines Unternehmens sichtbar. Diese Transparenz bildet die Grundlage, um gezielt Emissionen zu reduzieren und eine nachhaltige, zukunftsfähige Strategie zu entwickeln. 

Scope 1 – Direkte Emissionen unmittelbar reduzieren

Scope 1 umfasst alle direkt am Standort entstehenden Emissionen, die durch eigene Aktivitäten am Unternehmensstandort entstehen – etwa die Verbrennung von Kraftstoffen in firmeneigenen Fahrzeugen, Heizungen und Maschinen oder auch durch Kühlmittelverluste aus Klimaanlagen. Hier können Unternehmen unmittelbar ansetzen: Der Umstieg auf emissionsarme Technologien, effizientere Heizsysteme oder alternative Antriebe sorgt für direkte Verbesserungen. 

Scope 2 – Energieverbrauch klimagerecht gestalten

Scope 2 erfasst die indirekten Emissionen, die bei der Erzeugung von eingekaufter Energie wie Strom oder (Fern-)Wärme entstehen. Da die Emissionen nicht vor Ort entstehen, aber zu Aktivitäten am eigenen Standort zählen, werden sie nicht zu Scope 3 gerechnet. Der Wechsel zu zertifiziert erneuerbaren Energien setzt die Emissionen auf null.

Scope 3 – Wertschöpfungskette einbeziehen

Scope 3 betrachtet alle vor- und nachgelagerten, indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – von der Rohstoffbeschaffung über Transport, Nutzung und Entsorgung der Produkte bis hin zu Geschäftsreisen und Investitionen. Durch nachhaltige Lieferketten, effiziente Prozesse und klimafreundliche Materialien können Unternehmen gemeinsam mit ihren Partnern einen weitreichenden Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Sodasan bindet ausgewählte Emissionen aus dem Scope 3 ein. Es werden die Emissionen ermittelt, die durch die Entsorgung des Abfalls im Betrieb entstehen (Scope 3.5). Außerdem werden die Geschäftsreisen mit der Bahn und dem PKW und die Fahrten der Mitarbeiter:innen zum Arbeitsplatz bei der Einbindung berücksichtigt (Scope 3.6 und 3.7).