Diese Seite wird aktuell überarbeitet. In Kürze finden Sie hier neue Informationen zum Klimaschutzbeitrag.

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über das Engagement des Unternehmens. Sie finden Informationen über die Historie des Engagements, den Umfang und die unterstützten Klimaschutzprojekte.

 

Key Facts  
Kooperation seit: 2018
CO₂-Emissionen in Tonnen: seit Kooperationsbeginn: 620
Einsparnis zum Vorjahr (2023 ggü. 2022): +11 t
Beitragsumfang: Scopes 1, 2 & (3)
Relevante Scope 3 Emissionen: 3.1, 3.6
Labelnummer: PK-DE-00745

Die EPC Global Solutions Deutschland GmbH ist ein Unternehmen, das auf IT-Leasing und -Brokerage spezialisiert ist und gebrauchtes IT-Equipment kauft und verkauft. Im Januar 2023 schloss sich die „Tradefinity GmbH“ „EPC Global Solutions“ an, um durch den Zugang zu zusätzlichen Ressourcen auch global nachhaltig handeln zu können. Seitdem wurde die Firmenbezeichnung in EPC Global Solutions Deutschland GmbH geändert.

Seit 2018 werden alle Emissionen, die direkt am Standort entstehen oder indirekt durch den Energieverbrauch am Standort verursacht werden, mit PRIMAKLIMA eingebunden. Dafür erhielt das Unternehmen bis zum 31.12.2024 das Label "Klimaneutraler Standort". Seit dem 01.01.2025 erhält das Unternehmen das neue an die EU-Richtlinien angepasste PRIMAKLIMA-Label „Klimaschutzbeitrag Scope 1, 2 & (3)“. Konkret umfasst das die Emissionen, die durch den Stromverbrauch und das Beheizen der Standorte Riedstadt und Ellerbek, sowie durch den Treibstoffverbrauch der Dienstwagen anfallen. 

Weitere Informationen wie PRIMAKLIMA die neuen Anforderungen zu CSRD und dem European Green Deal umsetzt, finden sie hier.

 

Unterstützte Projekte

Indonesien Erhalt von Torfmoorwäldern

In Zentral-Kalimantan auf Borneo schützt das Projekt artenreiche Torfmoorwälder, die nicht nur CO₂ speichern, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten. Durch nachhaltige Initiativen wie Bambusanbau, Kokosölproduktion und Umweltbildung werden lokale Gemeinschaften gestärkt und langfristige Perspektiven für Mensch und Natur geschaffen – ein Schlüsselprojekt im Kampf gegen die Klimakrise. 

Zum Projektsteckbrief (PDF)

Kambodscha Waldschutz: Erhalt eines unersetzlichen Ökosystems

Im Keo Seima-Naturschutzgebiet in Kambodscha schützt das Projekt einen der letzten tropischen Regenwälder des Landes. Hier werden wertvolle Ökosysteme bewahrt, bedrohte Tierarten wie der Große Ibis geschützt und gleichzeitig die Lebensgrundlagen der lokalen Gemeinschaft gestärkt – ein Waldschutzprojekt, das Klima, Mensch und Biodiversität miteinander verbindet. 

Zum Projektsteckbrief (PDF)

Was wir gemeinsam schon bewirken konnten:

Jahr Beitragsumfang Link CCF Methode der Bilanzierung Eingebundene Tonnen CO₂ +/- zum Vorjahr Projekt
2025 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 57 +/- 0 t  
2024 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 57 -4 t Kambodscha
2023 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 61 +11 t Uganda, Kambodscha
2022 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 52 +2 t Indonesien
2021 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 50   Indonesien
2018-2020 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol     Indonesien

Den CO₂-Fußabdruck verstehen und gezielt reduzieren Scope 1, 2 und 3:

Wenn’s um den CO₂-Fußabdruck geht, spielen Scope 1 und 2 die Hauptrollen: Das sind die Emissionen, die direkt und indirekt am Unternehmensstandort entstehen. 

Doch erst mit der umfassenden Betrachtung von Scope 1, 2 und 3 wird die gesamte Klimawirkung eines Unternehmens sichtbar. Diese Transparenz bildet die Grundlage, um gezielt Emissionen zu reduzieren und eine nachhaltige, zukunftsfähige Strategie zu entwickeln. 

Scope 1 – Direkte Emissionen unmittelbar reduzieren

Scope 1 umfasst alle direkt am Standort entstehenden Emissionen, die durch eigene Aktivitäten am Unternehmensstandort entstehen – etwa die Verbrennung von Kraftstoffen in firmeneigenen Fahrzeugen, Heizungen und Maschinen oder auch durch Kühlmittelverluste aus Klimaanlagen. Hier können Unternehmen unmittelbar ansetzen: Der Umstieg auf emissionsarme Technologien, effizientere Heizsysteme oder alternative Antriebe sorgt für direkte Verbesserungen. 

Scope 2 – Energieverbrauch klimagerecht gestalten

Scope 2 erfasst die indirekten Emissionen, die bei der Erzeugung von eingekaufter Energie wie Strom oder (Fern-)Wärme entstehen. Da die Emissionen nicht vor Ort entstehen, aber zu Aktivitäten am eigenen Standort zählen, werden sie nicht zu Scope 3 gerechnet. Der Wechsel zu zertifiziert erneuerbaren Energien setzt die Emissionen auf null.

Scope 3 – Wertschöpfungskette einbeziehen

Scope 3 betrachtet alle vor- und nachgelagerten, indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – von der Rohstoffbeschaffung über Transport, Nutzung und Entsorgung der Produkte bis hin zu Geschäftsreisen und Investitionen. Durch nachhaltige Lieferketten, effiziente Prozesse und klimafreundliche Materialien können Unternehmen gemeinsam mit ihren Partnern einen weitreichenden Beitrag zum Klimaschutz leisten.

EPC erfasst und bindet die Emissionen, die durch den Papierverbrauch des Unternehmens (Scope 3.1) und durch Geschäftsreisen per Nah- und Fernverkehr, sowie per Flugzeug entstehen (Scope 3.6) ein.