Diese Seite wird aktuell überarbeitet. In Kürze finden Sie hier neue Informationen zum Klimaschutzbeitrag.

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über das Engagement des Unternehmens. Sie finden Informationen über die Historie des Engagements, den Umfang und die unterstützten Klimaschutzprojekte.

 

Key Facts  
Kooperation seit: 2019
CO₂-Emissionen in Tonnen: seit Kooperationsbeginn: 5.290
Einsparnis zum Vorjahr (2023 ggü. 2022): -130
Beitragsumfang: Scope 1, 2 & (3)
Relevante Scope 3 Emissionen: 3.1, 3.4, 3.6, 3.9
Labelnummer: PK-DE-00733

Die C. Otto Gehrckens GmbH & Co. KG ist im Bereich der Dichtungstechnik tätig und produziert Präzisionsdichtungen. Das Unternehmen engagiert sich seit 2020 bei PRIMAKLIMA für den Klimaschutz, indem es alle Emissionen, die aus dem Geschäftsbetrieb entstehen, kompensiert. Dafür erhielt das Unternehmen bis zum 31.12.2024 das Label "Klimaneutraler Standort". Seit dem 01.01.2025 erhält das Unternehmen das neue an die EU-Richtlinien angepasste PRIMAKLIMA-Label „Klimaschutzbeitrag Scope 1, 2 & (3)“.

Die Emissionen, die direkt am Standort erzeugt oder indirekt am Standort durch den Energieverbrauch verursacht werden (Scope 1 und Scope 2), entstehen durch den Stromverbrauch, das Beheizen des Standorts sowie durch den Treibstoffverbrauch der Dienstwagen. Seit 2021 bezieht das Unternehmen seinen Strom aus Erneuerbaren Energiequellen, sodass der Stromverbrach seitdem nicht mehr kompensiert werden muss. 

Weitere Informationen wie PRIMAKLIMA die neuen Anforderungen zu CSRD und dem European Green Deal umsetzt, finden sie hier.

 

Unterstützte Projekte

Indonesien Erhalt von Torfmoorwäldern

In Zentral-Kalimantan auf Borneo schützt das Projekt artenreiche Torfmoorwälder, die nicht nur CO₂ speichern, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten. Durch nachhaltige Initiativen wie Bambusanbau, Kokosölproduktion und Umweltbildung werden lokale Gemeinschaften gestärkt und langfristige Perspektiven für Mensch und Natur geschaffen – ein Schlüsselprojekt im Kampf gegen die Klimakrise. 

Zum Projektsteckbrief (PDF)

Kambodscha Waldschutz: Erhalt eines unersetzlichen Ökosystems

Im Keo Seima-Naturschutzgebiet in Kambodscha schützt das Projekt einen der letzten tropischen Regenwälder des Landes. Hier werden wertvolle Ökosysteme bewahrt, bedrohte Tierarten wie der Große Ibis geschützt und gleichzeitig die Lebensgrundlagen der lokalen Gemeinschaft gestärkt – ein Waldschutzprojekt, das Klima, Mensch und Biodiversität miteinander verbindet. 

Zum Projektsteckbrief (PDF)

Was wir gemeinsam schon bewirken konnten:

Jahr Beitragsumfang Link CCF Methode der Bilanzierung Eingebundene Tonnen CO₂ +/- zum Vorjahr Projekt
2025 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 700    
2024 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 644   Papua-Neuguinea
2023 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 768 +130 Kambodscha
2022 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 638 -23 Indonesien
2021 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 661 -132 Indonesien
2020 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 793 -293 Indonesien
2019 Scope 1, 2 & (3)   GHG Protocol 1.086    

Den CO₂-Fußabdruck verstehen und gezielt reduzieren Scope 1, 2 und 3:

Wenn’s um den CO₂-Fußabdruck geht, spielen Scope 1 und 2 die Hauptrollen: Das sind die Emissionen, die direkt und indirekt am Unternehmensstandort entstehen. 

Doch erst mit der umfassenden Betrachtung von Scope 1, 2 und 3 wird die gesamte Klimawirkung eines Unternehmens sichtbar. Diese Transparenz bildet die Grundlage, um gezielt Emissionen zu reduzieren und eine nachhaltige, zukunftsfähige Strategie zu entwickeln. 

Scope 1 – Direkte Emissionen unmittelbar reduzieren

Scope 1 umfasst alle direkt am Standort entstehenden Emissionen, die durch eigene Aktivitäten am Unternehmensstandort entstehen – etwa die Verbrennung von Kraftstoffen in firmeneigenen Fahrzeugen, Heizungen und Maschinen oder auch durch Kühlmittelverluste aus Klimaanlagen. Hier können Unternehmen unmittelbar ansetzen: Der Umstieg auf emissionsarme Technologien, effizientere Heizsysteme oder alternative Antriebe sorgt für direkte Verbesserungen. 

Scope 2 – Energieverbrauch klimagerecht gestalten

Scope 2 erfasst die indirekten Emissionen, die bei der Erzeugung von eingekaufter Energie wie Strom oder (Fern-)Wärme entstehen. Da die Emissionen nicht vor Ort entstehen, aber zu Aktivitäten am eigenen Standort zählen, werden sie nicht zu Scope 3 gerechnet. Der Wechsel zu zertifiziert erneuerbaren Energien setzt die Emissionen auf null.

Scope 3 – Wertschöpfungskette einbeziehen

Scope 3 betrachtet alle vor- und nachgelagerten, indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – von der Rohstoffbeschaffung über Transport, Nutzung und Entsorgung der Produkte bis hin zu Geschäftsreisen und Investitionen. Durch nachhaltige Lieferketten, effiziente Prozesse und klimafreundliche Materialien können Unternehmen gemeinsam mit ihren Partnern einen weitreichenden Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Die C. Otto Gehrckens GmbH & Co. KG erfasst  und bindet weiterhin die relevanten Emissionskategorien in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3) ein. Das umfasst die Emissionen durch gekaufte Waren (Scope 3.1) und den Transport der Waren zum Unternehmen, sowie der fertigen Produkte zum Kunden (Scope 3.4 und 3.9). Weiterhin werden die Emissionen, die durch Geschäftsreisen anfallen, eingebunden (Scope 3.6).