Gegen alle Stürme und Widerstände. Seit 30 Jahren.

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Vielleicht ist es Zufall, dass ausgerechnet im Sommer 1991 Wind of Change an die Spitze der Charts stürmt. Doch während eine Band aus Hannover den Zeitgeist vertont, liegen in einem kleinen Büro in der Nähe von Dortmund die gestempelten Formulare des Amtsgerichts auf dem Tisch: PRIMAKLIMA wurde gegründet und ist nun ein eingetragener Verein. Dass diese umtriebige Bewegung 30 Jahre später als namhafte Klimaschutzorganisation auf eine so ereignisreiche Geschichte würde zurückblicken können, hatte damals noch kaum jemand für möglich gehalten.


Aber da hatte man die Rechnung ohne Karl Peter Hasenkamp gemacht. Damals noch unter dem Namen „PrimaKlima – weltweit- e.V.“ und zu einer Zeit, als vielen Medien das Klima-Thema maximal eine Randnotiz wert war, begann der Verein kräftige Wurzeln zu schlagen. Denn unbeeindruckt von Vogel-Strauß-Politik und ernüchternden Unbelehrbarkeiten vieler Gesprächspartner:innen stand Hasenkamp (zu dieser Zeit noch freiberuflicher Berater für Banken, Politik und Energie) von Anfang an beharrlich und voller Leidenschaft für seine Herzensangelegenheit ein: Klimaschutz durch Wälder.

„Ich sagte mir, auf philosophischer oder genereller menschlicher Basis, wenn man etwas erkannt hat, und etwas sinnvoll ist, dann kann man nicht dabei stehen bleiben, das zu erkennen und zu kommunizieren. Dann gibt es den Punkt, dass man dran ist. Und das habe ich gemacht!“ sagte Hasenkamp 2019 in einem Deutschlandfunk-Interview .

Eine große Jubiläumsfeier sollte es dieses Jahr geben. Mit vielen Weggefährt:innen, Freund:innen und Unterstützer:innen wollten wir gemeinsam auf die letzten drei Jahrzehnte zurückblicken, anstoßen und das Werk von Karl Peter Hasenkamp gebührend ehren. Soweit unsere Pläne bis vor einem Jahr. Dann kam das große C und bald war klar, dass eine echte Feier nicht in Frage kommt. Nicht zu feiern ist aber natürlich auch keine Option! Deshalb machen wir es einfach digital. Und das ein ganzes Jahr lang. Auf unterschiedlichsten Wegen möchten wir Sie und Euch daher in den nächsten Monaten mitnehmen, den Weg von PRIMAKLIMA Revue passieren lassen, Einblicke hinter die Kulissen geben und auch schauen, was wir für die Zukunft so alles vorhaben. Denn auch wenn wir schon viel für das Klima erreicht haben, ist noch ein starker Wind notwendig, um die dringend erforderlichen Maßnahmen im Kampf gegen die Klimakrise weiter voranzutreiben.

 

(von Anja Heimrath)

 

 

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