Papua-Neuguinea, der drittgrößte Inselstaat der Welt, liegt im Pazifik und beeindruckt mit einer artenreichen Natur aus Regenwald, Bergen, Vulkanen und tropischen Traumstränden. Die Inseln werden geologisch zum australischen Kontinent gerechnet. Das australische Festland ist weniger als 200 km von der Hauptinsel Neuguinea entfernt. Die Insel Neubritannien, in der unser Projekt liegt, ist sehr abgeschieden. Die Dorfgemeinschaften dort haben sich ein Leben nah an der Natur bewahrt. Unsere Vorstandsvorsitzende Henriette hat sich auf den weiten Weg gemacht, in unserem Waldschutzprojekt in Papua-Neuguinea selbst Erfahrungen zu sammeln und die Menschen, die dort leben und immer schon in tiefer Verbindung zu ihrem Wald standen, besser kennenzulernen. Wir haben sie nach der Reise um einen Erfahrungsbericht aus dem Regenwald gebeten.
Du warst jetzt zwei Wochen lang im Regenwald auf Papua-Neuguinea unterwegs. Mit welchen Eindrücken kehrst du zurück nach Deutschland?
Henriette: So viele, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Zunächst einmal die atemberaubende Natur voller bunter Loris, großer Schmetterlinge und üppigem Grün. Und dann war die Gastfreundschaft der Menschen absolut überwältigend. Es wurde alles an Tänzen, Reden und Begrüßungsgeschenken aufgefahren, was möglich war. Das, und die Offenheit wie auch der Kampfgeist der Menschen, waren sehr bewegend für mich.